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Abenteuer Forschung - Die Geburt des Blauen Planeten

Release: Abenteuer Forschung - Die Geburt des Blauen Planeten

Abenteuer Forschung - Die Geburt des Blauen Planeten
Inhaltsangabe

Auf die Frage: 'Was war vor dem Urknall?' muss selbst der Astrophysiker Harald Lesch passen. Aber das, was kurz danach passierte, versuchen er und seine Fachkollegen zu ergründen. Trotz allen Fortschritts in der Wissenschaft bleibt letztlich ein Staunen darüber, wie es zu dem glücklichen Zusammenspiel vieler Faktoren kam, die zur Entstehung unserer Erde und der Vielfalt des Lebens geführt haben.

Die Erde hält gebührend Abstand zur wärmenden und Energie spendenden Sonne: gerade richtig, damit sie sich nicht zu sehr aufheizt, aber auch nicht der Eiseskälte des Alls ausgeliefert ist. Sie hat genügend Masse, um eine Atmosphäre auszubilden. Es gibt flüssiges Wasser, Grundlage für die Entstehung von Leben. Unser Planet, aus Sternenstaub entstanden, stellt uns in seiner Kruste Mineralien und Erze zur Verfügung, bietet Raum zur Entwicklung einer ungeheuren Vielfalt von Lebensformen, und das schon seit Millionen Jahren. Eine kosmische Katastrophe spielt für unsere behagliche Situation heute eine wichtige Rolle.

Die Katastrophe, die sich letztlich als Glücksfall entpuppte, liegt 4,5 Milliarden Jahre zurück: Ein Himmelskörper, so groß wie unser Nachbarplanet Mars kollidiert mit der Vorläufer-Erde. Der Aufprall ist ein 'kosmischer Streifschuss', er schält Material aus der Vor-Erde heraus, das den verbliebenen Rest umkreist und sich schließlich zusammenballt: Es ist die Geburt des Mondes. Er ist entscheidend für die Stabilisierung der Erde auf ihrer Bahn im Universum. Die mit dem Mond verbundenen Sehnsüchte und Emotionen bekommen damit eine ganz neue Bedeutung.

Die Hitze aus dem Erdinneren, die die Erdkruste in Bewegung hält und immer wieder flüssiges Gestein nach oben treibt, sorgt dafür, dass Mineralien aus der Tiefe für uns verfügbar werden. Mit immer ausgefeilteren Techniken machen sich die Menschen die Schätze unseres Planeten zunutze. Inzwischen sind Forscher bis zum Meeresgrund in mehreren tausend Metern Tiefe vorgedrungen. Mit gigantischen Bohrschiffen sucht man nach Möglichkeiten, an die Reichtümer heranzukommen.

Über das allererste Leben, die Entstehung von Strukturen, die sich vermehren können und sich zu immer komplexeren Organismen entwickeln, besteht noch keine Klarheit.

Viele Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass die Umgebung von 'Schwarzen Rauchern', wie sie in der Tiefsee zu finden sind, Ursprung allen Lebens gewesen sein könnte. Andere sehen kleinste Hohlräume im Eis als Urkeimzelle des Lebens an. 'Abenteuer Forschung' geht auf die Suche nach den Anfängen der Erfolgsgeschichte 'Leben'. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Erfindung der Sexualität zu, einer Strategie, die die Organismen mit einer kaum glaublichen Anpassungsfähigkeit ausstattet.

Harald Lesch nimmt die Zuschauer mit auf den Spuren von Naturwissenschaftlern, die mit ihren Methoden Ursprünge zu ergründen suchen. Er wird aber auch der Frage nachgehen, welches Bild von der Welt sich aus Sicht der Philosophie und Theologie vor diesem Hintergrund zeigt, und Brücken zwischen Natur- und Geisteswissenschaften schlagen.

Wichtige Informationen

ED2K-Links

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